"El clima cambia – Klima verändert“ – Eine Mitmachausstellung

Konzeptionsgruppe v.l.: Rosemarie Amelung, Vera Bellenhaus, Isolde Wrazidlo, Ole Heimbeck, Elizabeth Neske, Jürgen Wolters

12. September 2010 bis 16. Januar 2011

Die Ausstellung "El clima cambia – Klima verändert“ thematisiert verschiedene Aspekte der globalen Erwärmung mit besonderem Fokus auf drei Länder Mittel- und Südamerikas: Peru, Nicaragua und Mexiko. Freiwillige des Entsendeprogramms „weltwärts“, die vom Welthaus Bielefeld begleitet werden, recherchieren in diesen Ländern zum Thema Klimawandel und dokumentieren persönliche Erfahrungen von Einwohnern und Einwohnerinnen in Bild und Wort. Der Mensch und seine unmittelbare Erfahrungswelt stehen somit im Zentrum der Ausstellung.

Ein Andenkondor, durch den Klimawandel unmittelbar betroffen, und ein Wanderfalke - zwei sprechende Puppen -  führen in die Ausstellung ein und verdeutlichen erkennbare Auswirkungen des Klimawandels in den drei weltwärts-Projektländern. Mögliche Anpassungsstrategien an sich verschlechternde klimatische Bedingungen werden anhand der Sortenvielfalt der Kartoffel in den peruanischen Anden dargestellt. Weitere Themen sind CO2-Emissionen, die Verteilungsgerechtigkeit sowie Klimaflüchtlinge.

Zu der Ausstellung werden mit Studierenden der Universität Bielefeld pädagogische Begleitprogramme entwickelt. Die methodenreiche Ausstellung ist ein Projekt des Welthaus Bielefeld in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz e.V. und dem Naturkunde-Museum namu (natur­-mensch-umwelt) im Kontext des Bildungsansatzes Globales Lernens. Gesteckte Ziele sind die Förderung einer kritischen Reflexion in Bezug auf eine soziale Gerechtigkeit und auf ein global nachhaltiges Handeln.