
2001
Die Planungen für ein neues Museum werden gestoppt. Das Naturkunde-Museum soll im Spiegel'schen Hof verbleiben.
Die Stadtwerke Bielefeld geben bekannt, dass sie das Naturkunde-Museum mit 1 Million DM unterstützen werden, damit die Dauerausstellungen im Spiegel'schen Hof erneuert werden können.
Aufgrund attraktiver Sonderausstellungen und der neu etablierten Museumspädagogik konnten erstmalig knapp 36.000 Besucher begrüßt werden.
2003
Das Museum erhält ein neues Logo und einen neuen Namen: namu.
Der neue Zusatz - namu - natur | mensch | umwelt - steht für die interdisziplinäre Beschäftigung mit Ökologie und Ökonomie sowie sozialen und kulturellen Fragen.
Es wird mit dem Umbau im Spiegel'schen Hof begonnen.
2004
Der erste Bauabschnitt ist im Juli 2004 abgeschlossen. Mit der Umgestaltung und Modernisierung des Erdgeschosses ist ein wichtiges Etappenziel erreicht. Hier sind nun die vielfältigen Wechselausstellungen zu sehen. Im Erdgeschoss wurden auch Empfang und Museumsshop untergebracht.
Bilder vom Umbau
Bilder von der Eröffnung
2005
Im September 2005 erhält der Förderverein des Museum für die Neugestaltung der Dauerausstellung von der Nordrhein-Westfalen Stiftung für Umwelt und Entwicklung einen Zuschuss in Höhe von 184.100 Euro. Das Konzept, dass eine Zeitreise von der Urgeschichte in die Zukunft vorsieht und mit dem abstrakte Vorgänge wie Klimawandel oder Verknappung der Bodenschätze buchstäblich begreifbar gemacht werden soll, überzeugte.
Die Museumspädagogik nimmt einen immer größeren Stellenwert in der Arbeit des Museums ein. Insgesamt konnten knapp 600 Veranstaltungen mit fast 15.500 Teilnehmern durchgeführt werden.
2006
Das Museum feiert seinen 100-jährigen Geburtstag!
Am 23. November beging das namu mit einem öffentlichen Festakt in der Aula des Gymnasiums am Waldhof seinen 100. Geburtstag, zu dem mehrere 100 Personen kamen. Der Festakt begann mit einem Film über die Arbeit des Museums, dem sich Grußworte von Herrn Oberbürgermeister David anschlossen. Nach einem kurzen Vortrag der Verfasserin über die wechselvolle Geschichte des Museums und einem Ausblick, hielt Herr Dr. Herman Scheer den Festvortrag zu dem Thema "Erneuerbare Energien - der Imperativ des 21. Jahrhunderts". Herr Dr. Scheer gilt weltweit als der Motor für eine alternative Energiepolitik, die auf erneuerbare Energien setzt. 1999 wurde er mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Herr Dr. Scheer ist seit vielen Jahren Präsident von Eurosolar und Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien. Seit 1980 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Zum Abschluss sprach Herr Dr. Godehard Franzen, der Vorsitzende des Fördervereins des Naturkunde-Museums, Worte des Dankes und äußerste auch einen Wunsch an die anwesenden Politiker: eine feste Ganztagsstelle für die Museumspädagogik im namu.Anschließend luden das namu und der Förderverein zu einem Empfang in den Spiegelshof ein.
der Film zum 100-jährigen
Als ein herausragendes Projekt anlässlich des 100. Geburtstages ist die Eröffnung der Naturhistorischen Zeitreise mit der StadtBahn zu nennen. Dieses Projekt geht auf eine Idee von Dr. Martin Büchner, dem langjährigen Leiter des Naturkunde-Museums, zurück und ist eine gute Möglichkeit, einige der besonderen Museumsschätze nach außen zu tragen. Das namu bringt sich damit direkt in den Alltag der Bielefelder Bürgerinnen und Bürger ein.
2007
Am 21. April 2007 eröffnet das Naturkunde-Museum seine neue Dauerausstellung mit dem Titel "ausSterben - überLeben".
2008
Dem Förderverein des Naturkunde-Museums wird der Umweltpreis der Stadt Bielefeld 2007 verliehen.
2009
Es ist vollbracht: Dank der Unterstützung durch die Bezirksvertretung Mitte und den Betriebsausschuss des ISB wurde das so genannte Grüne Haus an der Sparrenburg umgebaut und wunderschön renoviert.
Am 2. Juli wurde die neue Außenstelle des namu offiziell eröffnet. Von nun an können hier Bildungsveranstaltungen zu naturkundlichen und historischen Themen durchgeführt werden. Denn auch der Arbeitskreis „Burg und Festung Sparrenberg“ des Historischen Vereins und der Naturwissenschaftliche Verein für Bielefeld und Umgegend werden in Kooperation Veranstaltungen anbieten.
2010
Bedeutung der naturwissenschaftlichen Sammlungen unterstreichen
Über 70 Museumsleute tagten vom 30.09 bis 02.10. im Landesmuseum Detmold und Naturkunde-Museum Bielefeld zum Erhalt des kulturellen Erbes ihrer Sammlungen.
Die Fachgruppe der Naturwissenschaftlichen Museen im Deutschen Museumsbund stand unter dem Thema „Kulturelles Erbe im Naturkundemuseum im 21. Jahrhundert.
An der Tagung nahmen Experten aus ganz Deutschland und der Schweiz teil.
Angesichts der Diskussion um den Verlust der Artenvielfalt unterstrichen die Referenten die Bedeutung der naturwissenschaftlichen Sammlungen als Teil des Gedächtnisses der Erde. „Die geologischen, mineralogischen und biologischen Sammlungen stellen gewaltige Schätze des Wissens dar. Jedes Objekt ist ein Unikat, dessen Erhalt und Erforschung höchste Priorität hat“, so der Fachgruppen-Sprecher Norbert Niedernostheide (Stellvertretender Leiter des Museums am Schölerberg, Osnabrück).
Um auch künftigen Generationen die überbordende Mannigfaltigkeit des Lebens vor Augen führen zu können, ist es den Museumsleuten sehr ernst mit dem Erhalt und der Fortschreibung der Naturwissenschaftlichen Sammlungen. In diesem Zusammenhang betonte Norbert Niedernostheide auch die Bedeutung der außerschulischen Bildung in den Museen. Dort, wo im Schulunterricht andere Schwerpunkte in Fächern wie z.B. der Biologie gesetzt werden, können die Museen eine wichtige Rolle einnehmen.
2011
Das NAMU hat neue Magazinräume im Lenkwerk (ehem. Luftwaffenbekleidungsamt) bezogen.
Endlich ist es geschafft: Anfang August 2011 konnte ein Teil der geologischen Sammlungen in ein neues Magazin umziehen. Die zusätzliche Lagerfläche von ca. 300 m² im Gebäude des ehem. Luftwaffenbekleidungsamtes, heute Lenkwerk, ist vor allem für Material reserviert, das bislang in den Garagen und Kellerräumen des Verwaltungsgebäudes des namu untergebracht war. Wegen der baulichen Situation und des Infiltrationsklimas in diesen Bereichen war eine sachgemäße Lagerung, insbesondere von paläontologischen Exponaten, auf Dauer nicht möglich gewesen.
Durch die Erweiterung der Magazinflächen ist auch eine bessere Sichtung der Sammlungsstücke möglich, die durch die sehr hohe Verdichtung in den bisherigen Magazinräumen kaum gegeben war.






















