Sonderausstellung


Ausstellungs-Eröffnungsfest


Das Eröffnungsfest am 5. November 2017 mit den Experimentierstationen der Fakultät für Physik und ihrer Didaktik der Universität Bielefeld.


 

Die Stadtwerke Bielefeld GmbH unterstützen die Bildungsangebote zu dieser Ausstellung.

Achtung Hochspannung!

Experimente und Entdeckungen vom Blitz zum Motor

05. November 2017 – 25. Februar 2018

 

 

Bildungsangebote                                                                                                                 Presseartikel

 

Die Ausstellung beleuchtet das Verhältnis von Mensch und Elektrizität von der Antike bis heute:

Vom erfurchtgebietenden Wetterphänomen des Blitzes zu einer fest in unser Leben integrierten Energiequelle, von der Entdeckung der statischen Elektrizität bis zur Entwicklung der ersten Generatoren.

 

Die Ausstellung spricht Besucher aller Altersgruppen an. Sie ist dabei durch spielerische und interaktive Elemente besonders für Familien und Schulklassen geeignet. Fächerübergreifendes Entdecken und Verstehen, Staunen und Schmunzeln führen auf unterhaltsame Weise in ein zentrales Thema der Naturwissenschaft und Technik ein. Von Funken schlagenden Elektrisiermaschinen über Magnetismus-Experimente und einem Morseapparat bis hin zu einem alten PC von 1987 gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren, um die Entdeckungen und Erkenntnisse der Elektro-Pioniere nachzuvollziehen.

Alle Experimente funktionieren mit Schwachstrom und sind entsprechend unbedenklich.

 

Fast nichts geht heute ohne Elektrizität. Ob Beleuchtung, Verkehr, Kommunikation, Medizin - im gesamten Wirtschaftsleben und natürlich in jedem einzelnen Haushalt bestimmen unendlich viele Anwendungsmöglichkeiten den Alltag. Noch vor etwas mehr als 200 Jahren war davon nichts zu ahnen. Dann gelang in wenigen Jahrzehnten zwischen 1800 und 1880 der Durchbruch einer revolutionären Technologie, die die Tür in ein neues Zeitalter aufstieß: das Zeitalter der Elektrotechnik.

 

Während elektrisches Licht schnell Verbreitung fand, wurde in den meisten Haushalten noch lange in herkömmlicher Weise gekocht, gebügelt und gewaschen. Stromversorger und Elektroindustrie bemühten sich daher mit aufwändigen Werbekampagnen den Markt für neue Elektrogeräte zu erweitern. Wirklichen Erfolg hatten die Werbemaßnahmen erst mit dem steigenden Wohlstand der Wirtschaftswunderzeit.
Nun fanden elektrische Haushaltsgeräte aller Art reißenden Absatz. Die Ausstellung zeigt unterschiedlichste elektrische Geräte und ihre nichtelektrischen Vorgänger.

 

In der Anfangszeit wurden überall in Deutschland zahlreiche lokale Kleinkraftwerke gebaut, die zunächst nur Straßenblocks oder einzelne Gehöfte versorgten. Dann folgten städtische Gleichstromzentralen und Überlandzentralen. Am Ende der Entwicklung standen die mit Kohle, Gas und schließlich Atomkraft betriebenen Großkraftwerke.
Mit der wachsenden Bedeutung des Umweltschutzes kam es zu einer radikalen Wende in der deutschen Energiepolitik hin zur erneuerbaren Energieerzeugung. Gigantische Wind- und Solarparks sowie Stromtrassen, die die erzeugte Energie in die Industriezentren bringen sollen, bedeuten neue Herausforderungen.

 

Eine Wanderausstellung des Museums Eulenburg in Rinteln.