Stammzellen - Ursprung des Lebens

11. März - 10. Juni 2018 verlängert bis 02. September 2018

 

Die Ewigkeit dauert lange - besonders gegen Ende  Woody Allen

 

Stammzellen sind potentiell unsterblich - wollen wir das auch sein?

 

Die Ausstellung beleuchtet den Traum der Menschheit von einem längeren gesunden und unbeschwerten Leben - von den alten Griechen über Figuren wie Frankenstein bis zu den heutigen Superhelden.  Unverwundbarkeit, Unsterblichkeit und Schönheit sind in der Kulturgeschichte immer wieder präsent.

 

Die Wanderausstellung erklärt, was Stammzellen sind, wie sie uns Menschen, aber auch Tiere und Pflanzen ständig erneuern oder nach Verletzungen heilen und wie sie heute in der regenerativen Medizin eingesetzt werden.

Die regenerative Medizin versucht, beschädigtes, erkranktes oder altes Gewebe mit Stammzellen zu erneuern statt zu implantieren. Mit ihrer Hilfe kann beispielsweise künstliche Haut hergestellt werden, um Verbrennungsopfer zu behandeln. Sie wird aber auch bereits in der Krebstherapie eingesetzt. So erzählt ein Film die Geschichte eines Leukämie-Patienten. Hier wird gezeigt, welche Auswirkungen eine Therapie hat, wie sich das Leben eines Menschen von einer Sekunde auf die andere ändert.

 

Die Wissenschaft hat in den vergangenen Jahren rasante Fortschritte gemacht: In Pilotprojekten werden in Labors "Ohrmuscheln gedruckt", Blut und Muskeln hergestellt oder Speiseröhren aus körpereigenem Gewebe nachgebaut.

Können bald Krankheiten wie Parkinson oder Diabetes endgültig geheilt werden? Vieles beruht noch auf Hoffnungen und so stellt die Ausstellung nicht nur überraschende Forschungsprojekte vor, sondern möchte auch die Grenzen der regenerativen Medizin aufzeigen und die Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken dieses Forschungszweigs fördern sowie die Science von der Fiction trennen.

 

 

Bildungsangebote für Schulklassen und private Gruppen

 

  

Eine Wanderausstellung vom NFP 63


Die Ausstellung wurde unterstützt von: