Die Jahre 1930 - 2010


2010

Über 70 Museumsleute tagen vom 30. September bis 02. Oktober im Landesmuseum Detmold und Naturkunde-Museum Bielefeld zum Erhalt des kulturellen Erbes ihrer Sammlungen. An der Tagung nehmen Experten aus ganz Deutschland und der Schweiz teil.

 

2009

Dank der Unterstützung durch die Bezirksvertretung Mitte und den Betriebsausschuss des ISB kann das sogenannte „Grüne Haus“, an der Sparrenburg am 2. Juli als offizielle Außenstelle des namu eröffnet werden.

 

2007

Am 21. April wird die neue Dauerausstellung mit dem Titel ausSterben-überLeben eröffnet. Sie wurde mithilfe der Nordrhein-Westfalen Stiftung für Umwelt und Entwicklung finanziert.

 

2006

Am 23. November begeht das namu mit einem öffentlichen Festakt in der Aula des Gymnasiums am Waldhof seinen 100. Geburtstag, zu dem mehrere 100 Personen kommen. Den Festvortrag hält Herr Dr. Herman Scheer zum Thema „Erneuerbare Energien – der Imperativ des 21. Jahrhunderts“. 

 

Ein herausragendes Projekt anlässlich des 100. Geburtstages ist die Eröffnung der Naturhistorischen Zeitreise mit der Stadtbahn am 4. Dezember. Dieses Projekt geht auf eine Idee von Dr. Martin Büchner, dem langjährigen Leiter des Naturkunde-Museums, zurück.

 

2004

Der erste Bauabschnitt ist im Juli 2004 abgeschlossen. Mit der Umgestaltung und Modernisierung des Erdgeschosses ist ein wichtiges Etappenziel erreicht. Hier sind nun die vielfältigen Wechselausstellungen zu sehen. Im Erdgeschoss sind auch Empfang und Museumsshop untergebracht.

 

2002 - 2003

Das Museum erhält ein neues Logo und einen neuen Namen: namu.

Der neue Zusatz - namu - natur I mensch I umwelt - steht für die interdisziplinäre Beschäftigung mit Ökologie und Ökonomie sowie sozialen und kulturellen Fragen. Es wird mit dem Umbau im Spiegelshof begonnen.

 

2000 - 2001

Die Planungen für ein neues Museum werden gestoppt. Das Naturkunde-Museum soll im Spiegelshof verbleiben.

Die Stadtwerke Bielefeld geben bekannt, dass sie das Naturkunde-Museum mit 1 Million DM unterstützen, damit die Dauerausstellungen erneuert werden können.

 

1999

Frau Dr. Isolde Wrazidlo wird von der Stadt Bielefeld als Leiterin des Naturkunde-Museums eingestellt und mit den Planungen für das neue Museum Natur und Umwelt beauftragt.

 

1997

Einstimmige Beschlussfassung des Kultur- und Sportausschusses das Naturkunde-Museum in der "Alten Tischlerei" im Ravensberger Park unterzubringen.

 

1986

Das Naturkunde-Museum bezieht den historischen Spiegelshof aus dem 16. Jahrhundert, der dem Naturkunde-Museum nach fast 10jähriger Pause wieder die Gelegenheit gibt, seine Exponate auf knapp 500 Quadratmetern der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Neben der großen geologischen Ausstellung, die nur einen Bruchteil der Sammlungsbestände umfasst, zeigt die biologisch-ökologische Ausstellung naturnahe Lebensräume der Bielefelder Umgebung mit einigen ihrer typischen Bewohner.

Im restaurierten Kellergeschoss mit seinen reizvollen Kreuzgewölben ist die Mineralogie untergebracht, zu der farbenprächtige Minerale aus den Mittelgebirgen und Erze gehören.

Doch auch dieses Gebäude ist nur als Provisorium gedacht. Es werden Überlegungen angestellt, dass Museum in die "Neue Hechelei" im Ravensberger Park zu verlegen.

 

1977

Das Gebäude an der Stapenhorststraße 1 wird abgerissen. Magazine und Arbeitsräume werden in die Kreuzstr. 38 - heute in Adenauerplatz 2 umbenannt - verlegt. Ausstellungsräume gibt es nicht.

Planungen für den Umzug in ein größeres Gebäude werden in den kommenden Jahren ebenso fallen gelassen wie die Planungen für einen Neubau.

 

1964

Das Naturkunde-Museum in Bielefeld wird als eine Abteilung des damals noch bestehenden Städtischen Museums wieder begründet.

In den Folgejahren sorgt der damalige Museumsleiter, Dr. Martin Büchner in Übereinstimmung mit namhaften Mitgliedern des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend e.V. dafür, dass die Sammlungsbestände enorm erweitert und Forschungsarbeit betrieben werden. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf den Gebieten der Mineralogie, Geologie, Paläontologie und Entomologie.

 

1946 bis 1964

In diesen Jahren gibt es für das Naturkunde-Museum keine Bleibe. Die Kaselowsky-Villa wird pädagogische Akademie. Eine notdürftige Unterbringung der Exponate führt nicht nur zu Beschädigungen, sondern auch zum Verlust vieler Stücke. Besonders beklagenswert ist der Verlust einer großen Ammonitensammlung Wilhelm Althoffs mit über 1.000 Exemplaren.

 

1930

Nachdem die historische Sammlung ausgegliedert wird, gibt es das erste alleinige Naturkunde-Museum in Bielefeld.

 

 

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