Die Jahre 2011 - heute


 

2017

Ein mit Unterstützung des Fördervereins ins namu gekommenes Schwimmsaurier-Skelett entpuppt sich als bisher unbekannte Gattung. In einer Fachpublikation erhält das Fossil den Namen Arminisaurus schuberti. Die Nachricht vom neuen Bielefelder Schwimmsaurier bringt dem namu internationale Schlagzeilen ein.

 

 

 

2016

Ein 1975 in Sieker gefundener fossiler Schädel eines urzeitlichen Amphibiums, der seitdem in der geologischen Sammlung des namu lagerte, wird 2016 erstmals als eigenständige Art beschrieben. Die neue Art wurde Cyclotosaurus buechneri getauft, zu Ehren des ehemaligen Museumsleiters Dr. Martin Büchner, der vor über 40 Jahren das Fossil gefunden und unter abenteuerlichen Umständen geborgen hat.

 

Im April wird bei Bauarbeiten an der Jöllenbecker Straße in Schildesche ein großer Findling gefunden, der im September im Lapidarium des Museums aufgestellt werden kann. Der imposante Granitblock wiegt etwa 8,5 Tonnen und wird nach einer Umfrage unter der Bevölkerung auf den Namen "Bielefels" getauft. Beim Transport und der Aufstellung des Findlings wird das namu vom Förderverein, den Stadtwerken Bielefeld, Herrn Rolf Botzet und insbesondere der Firma Hülsmann Bausanierung unterstützt.

 

 

2014

Das Naturkunde-Museum hat sich mit Museen und Universitäten aus Braunschweig, Oldenburg, Greifswald und Hamburg zusammengeschlossen, um ihre Sammlungen paläarktischer Käfer in Datenbanken zu erfassen. Als Kooperationspartner wurde das Braunschweiger Informatik- und Technologie-Zentrum (BITZ) gewonnen. Durch den positiven Bescheid eines gemeinsamen Antrages mit dem Thema „Vernetzung und Erschließung zoologischer Museumssammlungen – am Beispiel der paläarktischen Käfer“ bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wird Anfang 2014 mit der Digitalisierung begonnen. Die Förderung durch die DFG endet 2016.

 

Anlässlich der 800-Jahr-Feier Bielefelds präsentiert das namu seine Schätze aus über 100 Jahren Sammlungsgeschichte. Die ungewöhnliche Fotoausstellung „Schau mal an! Eine Entdeckungsreise hinter den Kulissen des Museums der Berliner Fotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold präsentiert die Objekte in neuen Zusammenhängen. Ergänzt wird die Ausstellung durch zahlreiche Originale aus dem Archiv des namu, die „ihre“ Geschichte erzählen. Ihre Geschichte zum Museum erzählen auch die vier Museumsleitungen: Dr. Martin Büchner, Dr. Peter Becker, Dr. Klaus Renner und Dr. Isolde Wrazidlo.

 

Der Glanzpunkt des Jahres 2014 folgt ganz zum Schluss: Am 9. Dezember wird mit über 120 Gästen die neue geologische Dauerausstellung feierlich eröffnet. Es gibt viel zu entdecken: Der „Geo-Stollen“ entführt die Besucher in die Tiefen der Erde. Grundlegende geologische Prozesse werden erläutert sowie die Bedeutung der Geologie für aktuelle Fragestellungen wie Klimawandel, Rohstoffversorgung und Umweltverschmutzung aufgezeigt.

 

 

2013

Das Naturkunde-Museum spricht eine ungewöhnliche Einladung für Menschen zwischen 6 und 99 Jahren aus. Es lädt zu einer Ausstellung zum Thema Tod ein. Das sehr umfangreiche Begleitprogramm wird durch rund 40 beteiligte Institutionen und Partner unterstützt. Diese Ausstellung wird mit rund 19.000 gezählten Besuchen zu einem Besuchermagneten.

 

 

2012

Das Naturkunde-Museum zeigt eine Ausstellung zum Thema Akustik. Es  werden erstmalig während der Laufzeit einer Ausstellung an jedem Sonntag Familientage angeboten. Ein besonderes Erlebnis sind die Orgelführungen von der Kirchenmusikdirektorin Frau Ruth M. Seiler, die Familien in anschaulicher Weise die Funktionsweise der Orgel der Neustädter Marienkirche erklärt.

 

 

2011

Das namu erhält 300 m² neue Magazinfläche im Lenkwerk, dem ehem. Luftwaffenbekleidungsamt, Am Stadtholz 24 - 26. Durch die Erweiterung der Magazinflächen ist eine bessere Sichtung der paläontologischen Sammlungsstücke möglich, die durch die sehr hohe Verdichtung in den bisherigen Magazinräumen kaum gegeben war.