Historische Vogelsammlung - Patenschaften


Diese kleinen Zeitzeugen erzählen die Geschichte des Sammlungsbeginns Ende des 19. Jahrhunderts in Bielefeld. Sie sind Teil des kulturhistorischen Erbes des Museums und brauchen dringend Unterstützer, die helfen, dieses wertvolle Vermächtnis zu wahren.

 

Bild: Violettkehl-Höschenkolibri vor der Präparation

Violettkehl-Höschenkolibri (Eriocnemis vestita)

 

Dieser nahe Verwandte des Weißbrust-Höschenkolibris kommt in Kolumbien, Ecuador, Peru und Venezuela vor. Sein natürlicher Lebensraum sind die Bergnebelwälder und stark degradierten Wälder der Anden.

 

Das Gefieder ist hauptsächlich glitzernd grün gefärbt, abgesehen vom blauen Rumpf und Kehlfleck des Männchens. Im Unterschied zu anderen Mitgliedern der Gattung der Wollhöschen-Kolibris ist ihr Untergefieder rötlich und gelbbraun gefleckt. Das Gefieder des Weibchens ist im allgemeinen schlichter als das des Männchens, mit etwas blau an der Kehle.

 

Auch der Violettkehl-Höschenkolibri besitzt die charakteristischen "Schneehöschen", die der Gattung ihren Namen verleihen.

 

 

 

Bild: Violettkehl-Höschenkolibri nach der Präparation

Eriocnemis vestita:

restauriert im Oktober 2016

 

Das namu dankt dem Rotary Club Bielefeld-Sparrenburg für die Übernahme der Patenschaft.

 



Bild: Weißkinn-Saphirkolibri vor der Präparation

Weißkinn-Saphirkolibri (Hylocharis cyanus)

 

sein natürlicher Lebensraum sind die tropischen oder subtropischen Feuchtwälder, sowie tropisches und subtropisches trockenes Buschland und stark degradierte Wälder Südamerikas.

 

Bei dem Präparat des namu  handelt es sich um ein Männchen, welches mit seinem grünen und blauen Gefieder und dem roten Schnabel wesentlich auffälliger gefärbt ist das das braun-weiße Weibchen mit dem schwarzen Schnabel.

 

 

 

 

Bild: Weißkinn-Saphirkolibri nach der Präparation

Hylocharis cyanus:

restauriert im Oktober 2017

 

Das namu dankt dem Rotary Club Bielefeld für die Übernahme der Patenschaft.

 



Bild: Weißbrust-Höschenkolibri vor der Präparation

Weißbrust-Höschenkolibri (Eriocnemis aline)

 

Der winzige Zeitzeuge gehört zu den wenigen historischen Stücken der Sammlung und stammt aus der Zeit Ende des 19. Jahrhunderts.

 

Dieser mit nur ca. 7,5 cm kleinste Vertreter der Gattung der Wollhöschen-Kolibris zeichnet sich wie seine Verwandten durch dichte, weiße Federbüschel an den Beinen aus. Er bewohnt die Nebelwälder Kolumbiens, Ecuadors und Perus in Höhenlagen zwischen 2300m bis 2800m.

In der dichten Vegetation des Unterholzes besuchen die kleinen Vögel verschiedene Blüten und ernähren sich mit Hilfe ihres 15 mm langen Schnabels vom Nektar dieser Blüten.

 

Der Bestand gilt laut IUCN derzeit nicht als gefährdet.

 

 

 

 

Bild: Weißbrust-Höschenkolibri nach der Präparation

Eriocnemis aline:

restauriert im Oktober 2016

 

Das namu dankt Frau Anette Fischer für die Übernahme der Patenschaft.



Bild: Lazulischnäpper vor der Präparation

Lazulischnäpper (Eumyias thalassinus)

 

Ebenfalls zur Familie der Fliegenschnäpper gehört dieser strahlend blaue Vogel.

Auch er ist in Südostasien und Indien weit verbreitet, besonders im niederen Himalaya.

 

Bis auf eine schwarze Augenbinde ist das gesamte Gefieder auffallend blau gefärbt, wovon sich der  Name des, auch als Meerblauer Fliegenschnäpper bezeichneten, Vogels ableitet. Bei ausgewachsenen Männchen ist diese Färbung stärker ausgeprägt als bei Weibchen und noch nicht ausgewachsenen Exemplaren.

 

 

 

Bild: Lazulischnäpper nach der Präparation

Eumyias thalassinus:

restauriert im Oktober 2017

 

Das namu dankt dem Deutschen Akademikerinnen Bund e.V. Ortsgruppe Bielefeld für die Übernahme der Patenschaft. 



Blaukehlschnäpper (Cyornis rubeculoides)

 

Dieser südasiatische Vetter unseres heimischen Rotkehlchens ist in den Wäldern des Indischen Subkontinents zu Hause. Sein Verbreitungsgebiet umfasst selbst in den kalten Monaten den Himalaya und andere Gebirge und erstreckt sich nach Osten hin durch Bangladesh bis nach Myanmar.

Dort bewohnt er für ein Mitglied der Familie der Fliegenschnäpper ungewöhnlich dichte Wälder.

 

 

 

 

 

 

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Kappenblaurabe (Cyanocorax chrysops)

 

Dieser Vetter unserer europäischen Rabenvögel kommt in den offenen Wäldern und Buschlandschaften Südwest-Brasiliens, Boliviens, Paraguays, Uruguays sowie Nordargentiniens vor.

 

Auf dem Kopf trägt er eine Haube aus kurzen, aufrechtstehenden Federn, denen er seinen deutschen Namen zu verdanken hat. In besonderem Kontrast zu seinem blauen und cremefarbenen Gefieder steht seine zitonengelbe Iris.

 

Das Präparat des namu stammt aus Brasilien.

 

 

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